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KAMINBAU und SANIERUNG
Neben der allgemeinen Instandhaltung von Bauwerken führte die Weiterentwicklung in der Verbrennungstechnik
zu einem erhöhten Bedarf an Sanierungsmethoden.
- Innenabdichtung (Schleifen):
- Betriebsdichtes Herstellen des Fanges ohne wesentliche Querschnittsänderung
(Schleifen, HZ-Verfahren)
- Materialien zur Sanierung:
- Keramische Rohre (Schamotte):
mit oder ohne zusätzliche Isolierung und/oder Glasur
Dieser Baustoff mit dem in diesem Bereich die längsten Erfahrungen durch die Verwendung
im Neubau vorhanden sind ist vor allem im Festbrennstoffbereich von Vorteil.
Allerdings muß für die Verrohrung ausreichend Platz im bestehenden Fang vorhanden sein und der
Einzug in gezogene Fänge ist, im Gegensatz zu flexiblen Systemen, mit relativ großem
Aufwand verbunden.
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- Metallische Rohre:
sind das am meisten verwendete Sanierungssystem
Edelstahl:
- Widerstandsfähig gegen Korrosion
- und Kehrbeanspruchung
- Wanddicke mind. 0,6 mm
Diese Rohre werden auch als flexibles System
(für gezogene Rauchfänge) angeboten.
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Aluminium:
- wird vor allem im kondensierenden Bereich verwendet (Gefahr des Abriebes).
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- Kunststoff:
Wird in letzter Zeit immer mehr verwendet, vor allem im kondensierenden Bereich. Er wird auch
als flexibles System angeboten.
Für Brennstoffe mit hohen Abgastemperaturen ist dieses Material natürlich nicht geeignet!
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- Glas:
Ist sehr widerstandsfähig gegen alle anfallenden Kondensate, jedoch im Gegensatz zu
anderen Materialien relativ teuer.
Geringere Bedeutung bei den Sanierungssystemen haben außerdem noch emailierte oder
beschichtete Metallrohre aus normalem Stahl (Gussrauchfang) oder Edelstahl.
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